Der Bauernschmaus war früher in Bayern eigentlich ein Gericht im Winter, wenn die Schweine geschlachtet wurden. Ich habe noch ein Schulbuch aus den 1950er Jahren, in dem die Hausschlachtung Thema war. Heute steht die Schlachtplatte quasi ganzjährig auf bayrischen Speisekarten. Für den der's mag.
Blut- und Leberwurst, mit gekochtem Schweinebauch, dem Wellfleisch sowie Sauerkraut und einen Reiberdatschi alias Kartoffelpuffer. Wie gesagt, wenn man's mag. Mir ist der Bauernschmaus insgesamt zu fettig. Ich hab mir stattdessen ein Fleischpflanzerl mit bayrischem Kartoffel-Gurkensalat gegönnt.

Für Norddeutsche eine eher ungewöhnliche Zusammenstellung ;)!
AntwortenLöschenSchlachtfeste sind mir ein Gräuel, ich habe gespeicherte Eindrücke aus meiner empfindsamen Kinderzeit – Männer in Kitteln, auch Ärzte, versetzten mich in Panik.
Essen war mir früher nie wichtig, sehr zur Freude meiner Oma, die für die Küche und all die Liebe zuständig war. Ich habe alles gegessen, was sie kochte :).
High-tere Grüße!
Das ist wie Labskaus bei Süddeutschen ;).
LöschenIch war als Kind nur bei Hähnchen- und Fisch-Schlachtungen dabei und hab das dadurch gelernt.
Essen war in meiner Kindheit auch kein großes Thema, mehr so der Bestandteil des Lebens. Wenn wir als Kinder etwas nicht essen mochten, mussten wir das auch nicht. Wobei wir nie wählerisch waren. Gekocht hat meistens meine Mutter, aber auch mein Vater konnte gut kochen.
Fröhliche Grüße in den hohen Norden!